Your wedding photography investment

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Hallo ihr lieben, Heute soll es mal um ein anderes Thema rund um den Beruf Hochzeitsfotograf gehen: Die Kosten. Dabei ist eine Frage ganz entscheidend, die ihr euch selber vor der Suche stellen solltet: Was sind mir schöne Hochzeitsfotos wert? Diese Frage beantwortet jeder nämlich unterschiedlich. Menschen mit Fotografie-Erfahrung, oder solche die stundenlang durch Hochzeitsblogs stöbern und damit schon eine Idee von Hochzeitsfotografie haben, sind geneigt einen höheren Anspruch an die eigenen Bilder zu haben, wie Menschen, die sich mit dem Thema eigentlich noch gar nicht auseinander gesetzt haben.

Was kostet ein guter Hochzeitsfotograf?

Auch der Bräutigam wird vielleicht sachlich sagen: Hauptsache wir haben Fotos. Bräute, die ihre Hochzeit liebevoll durchplanen und sich über all die kleinen Details und Geschenke und Gäste auf ihrer Hochzeit freuen, möchten am liebsten alles festhalten, um die Stimmung und den Tag immer wieder durch das Betrachten der Bilder wieder fühlbar machen zu können. Man muss in der Hochzeitsfotografie grundsätzlich zwei Dinge beachten: Manche Fotografen leben von dieser Tätigkeit. Sprich sie nehmen vielleicht 1000 Euro von euch ein, aber die Hälfte geben sie sofort ab an Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung und Steuern. Dinge, die Angestellten ganz normal abgezogen werden vom Bruttogehalt. Sie müssen also schon einen Puffer drauf rechnen um davon leben zu können. Auf der anderen Seite sind Vollprofis oft sehr gute Fotografen, denn sie sind gezwungen sich ein großes Netzwerk aufzubauen, und vor allem viel zu fotografieren und sich weiterzubilden.

Carmen und Ingo haben mal eine Rechnung aufgestellt, was ein Hochzeitsfotograf in Vollzeit für einen Hochzeitstag verlangen muss, um über die Runden zu kommen. Ihr Fazit: 2000 Euro. Das ist übrigens der Mindestbetrag. Nach oben ist je nach Fotograf und seiner Erfahrung und seinem Klientel alles offen.

Nebenberuflich selbstständig als Fotograf

Daneben gibt es eine Menge nebenberuflich selbstständiger Fotografen. Diese sichern ihre Versicherungen und Steuern in einem Angestelltenverhältnis. Dadurch können sie, was sie von euch nehmen, zum Beispiel die 100o Euro auch behalten. Andererseits haben sie weniger Zeit sich um die Fotografie zu kümmern und zu shooten, da sie ja noch einen Job bewältigen müssen. Diese Fotografen nehmen meist weniger Hochzeiten im Jahr an.

Grundsätzlich: Über das Talent und die Qualität der Fotos sagt das Berufsverhältnis nichts aus! Welches Verständnis ein Fotograf von der Fotografie an sich hat, ist ganz individuell und ihr werdet es nur über ein Kennenlerngespräch herausfinden.

Vor 30 Jahren, als unsere Eltern geheiratet haben, gab es noch nicht so viele Kameras. Kein Smartphones und erst recht keine bezahlbaren Spiegelreflexkameras. Wenn geheiratet wurde, ging man ins Fotostudio im Ort und fragte einen Fotografen für die Trauung an. Dieser erschien dann für 1,2 Stunden zum Trautermin und dem Auszug. Manchmal kam er noch kurz mit zur Location, fotografierte die Tische alle einmal ab (sodass man wusste wer da zur eigenen Hochzeit erschienen war) und verschwand wieder. Man war froh, dass jemand den Tag dokumentierte und man zumindest ein, zwei Bilder von sich hatte.

Seitdem hat sich viel getan. Heutzutage haben alle Menschen eine halbwegs vernünftige Kamera zuhause und jeder hat ein Smartphone mit Kamera immer in der Tasche. Der Unterschied zu damals: Der Fotograf ist nicht mehr dazu da, euren Tag zu dokumentieren. Fotos schießen werden eure Gäste die ganze Zeit, von euch, vom Essen etc. Aber: euer Hochzeitsfotograf wird eure Geschichte erzählen. In Fotos mit einer Qualität an welche die Standardkamera von zuhause nicht herankommt. Die Fine Art Photography versteht sich als Kunst, sodass jedes der einzelnen Bilder so schön ist, dass man sich nicht entscheiden kann, welches man aufhängen will.

Fine Art Wedding Photography

Es gibt sicher Hochzeitsfotografen, die noch drauf los knipsen und bei denen ihr dann im Anschluss 2000 Fotos als Rohdateien erhaltet. Die Frage ist: Werden diese unbearbeiteten Bilder euren Ansprüchen an eure Hochzeitsfotos genügen? Oder wollt ihr lieber 500 gut ausgewählte Fotos, die alle liebevoll bearbeitet sind?

Viele Hochzeitsfotografen der Fine Art Photography fotografieren analog. Denn wenn man nicht mehr sehen kann, was für ein Foto man gerade gemacht hat, wird man sehr sparsam mit seinem Abdrücken. Und drückt nur auf den Auslöser, wenn man sicher ist, dass die Idee von Lichteinfall und Komposition stimmig ist. Das ist eine ganz andere Herangehensweise und dieser künstlerische Aspekt spricht mich persönlich sehr an. Auf Blogs wie Wedding Sparrow findet ihr Fotografen wie Jose Villa und Greg Finck, die Perfektionisten in der Fine Art Film Photography sind.

Nicht jeder Hochzeitsfotograf muss mit diesem Anspruch an die eigene Arbeitsweise loslegen, denn oftmals sind Hochzeiten auch einfach schnell und unerwartet und da muss man schon die passende Kamera haben, um keinen dieser kleinen Momente zu verpassen. Wenn ihr also jetzt an dem Punkt seid, an dem ihr Angebote einholt und vergleicht, solltet ihr euch folgender Dinge bewusst sein: Handelt es sich um einen Vollzeitfotografen? Könnt ihr anhand des Portfolios seine Sichtweise auf die Fotografie erkennen? Und was ist der Betrag, den wir ausgeben können, um die Hochzeitsfotos zu erhalten, die wir jetzt und auch in 50 Jahren noch stolz ansehen und zeigen können?

Im persönlichen Gespräch mit eurem Wunschfotografen solltet ihr auch immer auf euer Bauchgefühl hören. Wenn ihr euch auf persönlicher Ebene super versteht und das Gefühl habt aus dem Dienstleister-Verhältnis könnte sogar eine Freundschaft entstehen, dann hört auf euer Gefühl, denn es sagt euch: Das ist der oder die Richtige für uns! Love, Anma

About your wedding photography investment

If you keep thinking about the costs of a wedding photographer, you should always ask yourself: What are beautiful pictures of us on our wedding day worth to me? Men tend to say: I just want some pictures of us, while women who are the ones planning every detail of the day and enjoying the little gestures and gifts and the happy guests, are willing to spend more, because they want to capture every moment so they can re-live the day through beautiful images.

There are many photographers, but there are a few who name themselves Fine Art Wedding Photographers. If you have been scrolling through wedding blogs for inspiration, you have certainly seen their work on many of them. They produce high quality images, where every picture in a series is so beautiful that you couldn’t decide which one to choose. That’s the aim of fine art photography. Making art and telling the story of the couple in place of just documenting a day. This is also what I’m striving for.

The average cost of a full time wedding photographer is 2000 Euro a day. Everything else like experience and features adds up to that.  If you are looking for a wedding photographer you should ask these things: Is the photographer working full time or part time? And what is the style he would describe his imagery? Timeless, Fine Art and picturesque are good qualities of a great wedding picture.

I believe that we should listen to our gut when it comes to our vendors. If you have the feeling that you could be friends with your vendor and you admire every picture on their website then your gut is surely telling you: He or she is the right photographer for you! Love, Anma

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